Das heutige Gesundheitssystem bringt für zu viele Patienten und Ärzte Verschlechterungen.
Für die Zukunft ist es notwendig die Krankenkassen zu einer einzigen pro Bundesland zusammenzuschließen, die im Verbund zusammen die Höhe der Beiträge in eigener Regie festsetzen und erheben (keine Beteiligung der Versicherungsindustrie). In diese Kasse sollten alle Bürger einzahlen unabhängig ihres Standes, also abhängig Beschäftigte und Selbständige, Direktoren und Hausfrauen, Beamte und Politiker, alle, wirklich alle sollten ihren Beitrag zum Solidarsystem leisten. Der Großverdiener mehr, die Hausfrau mit einem symbolischen Beitrag von einem Euro.
Die Beitragsbemessungsgrenze muss abgeschafft werden.
Wenn jemand Chefarztbehandlung wünscht kann er bei einem privaten Versicherer eine entsprechende Versicherung abschließen.
Nur so wird erreicht, dass es keine zwei Klassenmedizin gibt.
Die Abrechnung der Ärzte ist über die Krankenkasse neu zu regeln. Die Kassenärztliche Vereinigungen sind beim Geldfluss auszuschließen, diese können sich als Interessensvertreter für die Ärzteschaft neu etablieren, nicht jedoch als Geldverteiler von Kassengeldern, diese sind direkt nach Rechnungsstellung an die Ärzte weiterzuleiten. Von dieser Verrechnung würden auch die Ärzte finanziell profitieren. Gute Ärzte würde viel verdienen schlechte eben wenig. Pauschale Zahlungen von den Krankenkassen an Ärzte sind abzulehnen, da sie nicht in die Marktwirtschaft passen.
Wenn alle in dieses System einzahlen, wird sich der Beitragssatz von heute 15.5 % auf rund 10-12 % reduzieren lassen bei 100-prozentiger bester und gleicher Krankenbehandlung aller Patienten. Durch die Einsparung von rund 20 % des Beitrages kann der Arbeitnehmer sparen und der Arbeitgeber die Lohnnebenkosten reduzieren, was wieder der Volkswirtschaft zu Gute kommen würde.
Auch der Staat muss mit Steuergeldern in das Gesundheitssystem eingreifen. Er muss die Forschung der Universitäten finanziell so ausstatten, dass diese in der Lage sind Grundlagenforschung und Therapieforschung, sowie Behandlungsforschung (neue Medikamente etc) in höchster Weise tätigen können. Die Forschung darf nicht nur der Pharmaindustrie überlassen werden.
Die dabei erworbenen Patente müssen in Staatshand übergehen und dürfen nicht zur Teuerung der daraus gefertigten Medikamente dienen.
Zur Patientenversorgung in Stadt und Land ist eine ausreichende Anzahl von Ärzten erforderlich weshalb für die Nachwuchsförderung geeignete Förderinstrumente entwickelt werden müssen, zum Beispiel Studienbeihilfen bei gleichzeitiger Verpflichtung zu einer späteren Tätigkeit als niedergelassener Arzt. Außerdem ist die Ansiedelung von Ärzten in unterversorgten Gebieten durch weitere Anreize und Mobilitätshilfen besonders zu fördern. Auch bei den Krankenhäusern muss es ein leistungsstarkes Angebot in Stadt und Land geben.
Eine unabhängige Patientenberatung, die die Patienten bei der Wahrnehmung ihrer Interessen unterstützt, muss ausgebaut werden. Das Amt der Beauftragten der Bundesregierung für Patientenbelange muss eigenständig und unabhängig ausgestaltet werden. Ferner muss ein Patientenschutzgesetz geschaffen werden.
Unser Gesundheitssystem ist in Gefahr zu einer Billig- und Fließbandmedizin zu verkommen, bei der maximale Gewinnabschöpfung im Vordergrund steht. An die Stelle einer zentralistisch gesteuerten Staatsmedizin muss ein bürgerlich-föderales Gesundheitsmodell stehen.
Oberstes Ziel muss sein, die medizinisch erforderliche Versorgung einschließlich Spitzenmedizin für jeden Patienten in Deutschland zu gewährleisten, und zwar unabhängig von Einkommen, Alter und Herkunft.
Hierzu sind 3 Grundsätze zu beachten.
1. Therapie statt Bürokratie
2. Therapiefreiheit für den Arzt
3. Recht auf freie Arztwahl
Der Einfluss der Pharmaindustrie muss auf ein Mindestmaß zurückgedrängt werden, da dieser einer der größten Kostenfaktor unseres Gesundheitssystem ist, und daher muss hier ein gewisser Wettbewerb stattfinden, ja gefördert werden.
Der Gesundheitsfonds ist die schlechteste Lösung unseres Gesundheitswesens
Die Kassen werden im kommenden Jahr nicht in die Zukunft investieren können. Der Beitrag, den die Regierung festgesetzt hat, reicht nicht aus, um die Kosten nur annähernd zu decken. Der Gesundheitsfonds sorgt lediglich für mehr Planwirtschaft.
So wie der Fonds gestrickt ist, wird der Druck auf die Krankenversicherung nur verschärft. Wenn in der zu erwartenden Krise, der Krankenversicherung die Einnahmen weg Brechen, steht der Staat zwar dafür mit Darlehen gerade. Wie die Kassen allerdings diese Darlehen zurückzahlen sollen, wenn die Krise größere Dimensionen annehmen soll, steht in den Sternen.
Absurd ist, dass künftig auch die Verwaltungskosten ausgeglichen werden sollen. Das heißt, die jenigen, die bisher beim Bürokratieabbau geschlafen haben, können sich weiter ausruhen.
Die Verlierer werden die Patienten sein. Denn Ärzte wie Kassen profitieren künftig davon, wenn Versicherte auf dem Papier kränker gemacht werden, als sie sind. Das ist eine verteufelt schlechte Konstellation zu Ungunsten der Beitragszahler.
Deshalb fordert die Rentner Partei Deutschland eine Änderung der Gesundheitsreform, bei der alle in eine Krankenkasse einzahlen müssen vom Lehrling bis zum Herrn Generaldirektor sowie auch alle Selbständige.
Krankenkassen erhöhen ihre Beitragsätze ab September 2008 um bis zu 30 Prozent.
Was verfolgen die Kassen damit??
Ein Großteil der Deutschen Krankenkassen erhöht zurzeit ihre Beitragsätze um teilweise rund 30 Prozent, was wird hiermit verfolgt?
Eins ist klar, durch den unsinnigen „Einheitstopf“ der Bundesministerin Ulla Schmitt werden die Kosten für das Gesundheitswesen enorm steigen, die Frau Gesundheits-ministerin (und auch andere Politiker) möchte die Krankenkassen in private Hände legen und arbeitet daran mit enormer Kraft. (wahrscheinlich gibt’s hierfür Prämien von der Versicherungsindustrie)
Dies nutzen die Krankenkassen jetzt noch schnell aus um ihre Kassen zu füllen. Ab dem 01. Januar 2009 wird es nur noch einen Beitragsatz geben, der wurde vor Monaten noch mit 15,5 % gehandelt, hat sich aber in der Zwischenzeit auf 15.7 – 15.8 % gesteigert, wo er am 01. Januar 2009 steht ist noch ungewiss.
Das heißt für die heutigen Rentner, dass sie ab 2009 höhere Krankenkassenbeiträge zahlen und damit wieder eine versteckte Rentenkürzung verkraften müssen.
Wir von der Rentner-Partei-Deutschland werden dies nicht hinnehmen und dagegen angehen. Helfen sie durch Ihre Mitgliedschaft bei uns mit, unsere Ziele in der Legislative durchzusetzen, damit wir Rentner unsere früher versprochene Rente erhalten und die Rentenkasse wieder so verwaltet wird, dass keine Fremdleistungen mehr gezahlt werden können.
Treten Sie in die Rentner-Partei-Deutschland ein und helfen Sie mit, eine Besserung auf dem sozialen Sektor in Deutschland herbeizuführen.
Muss der Staat an seinen kranken und schwachen Bürgern verdienen ??
Reform der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung
Abbau der zusätzlichen finanziellen Belastungen der Rentner Abbau der Praxisgebühr Abbau der zusätzlichen Belastungen durch Zuzahlungen Keine Zweiklassen-Medizin Abbau des Lobbyismus im Gesundheitswesen Keine 19% Mehrwertsteuer auf Medikamente
Angst vor hohen Kranken- und Pflegeversicherungskosten
Das System von gesetzlichen und privaten Krankenkassen nebeneinander ist nicht nachvollziehbar.
Es kann nicht angehen, dass sich Bürger mit einem guten Einkommen aus der Solidar-gemeinschaft abmelden und in die private Versicherung abwandern. Dadurch entsteht ein hoher Beitragsausfall in der gesetzlichen Krankenversicherung. Daneben scheint es Schlupflöcher zu geben, um im Alter, nachdem viele Versicherte in jüngeren Jahren die günstigere private Versicherung in Anspruch genommen haben, in das im Alter für sie wie-der günstigere gesetzliche System zurückzukehren.
Deshalb muss hier schnell Abhilfe geschaffen werden: Es muss ein Gegenmodell geben. Alle müssen in die gesetzliche Krankenversicherung mit einer angehobenen Bei-tragsbemessungsgrenze. Daneben können die privaten Zusatzversicherungen ausgeweitet werden.
Es darf aber nie zu einer 3 - 4 Klassenmedizin oder einer Altersdiskriminierung kommen.
Zum Beispiel: keine / oder minderwertige Versorgung im Alter bei Behandlungen, Medikamenten und sonstigen Leistungen. Immer häufiger werden bei älteren Menschen erforderliche geriatrische Reha-Maßnahmen mit fadenscheinigen Begründungen abgelehnt.
Es darf nicht sein, dass Arme kürzere Lebensaussichten als Menschen mit höherem Einkommen haben !!
Langzeitarbeitslose ohne fachkundige Ausbildung in Alters- und Pflegeheime ?
Nach neuesten Plänen der Bundesregierung sollen nun mehrere tausend Langzeit-arbeitslose als Pflegehelfer in Alters- bzw. Pflegeheimen für demenzkranke Patienten eingesetzt werden.
Diesen Leuten fehlt die pflegerische Ausbildung sowie die nötige Motivation hierzu. Es ist doch irrsinnig jemanden zu zwingen, einen Arbeitsplatz zu ergreifen, für den er weder ausgebildet wurde noch eine hierfür absolut notwendige Bereitschaft zeigt. Auch wenn der Sprecher der Bundesregierung Klaus Vater sagt " diese Langzeitarbeitslose würden keine pflegerische Tätigkeiten übernehmen, sondern nur als Pflegeassistenten eingesetzt ", so darf man an dieser Aussage getrost zweifeln. Diese Leute werden in den Pflegeheimen als billige Pflegekräfte willkommen sein und dafür werden ausgebildete und teurere Pflege-kräfte ausgestellt und zu Arbeitslosen gemacht.
Niemand wird behaupten wollen, dass es mit der Versorgung dementer Menschen hierzu-lande zum Besten steht. Richtig ist das Gegenteil: Gestresstes Personal, utopische Zeitpläne und eine überbordende Bürokratie prägen die Realität des Pflege-Sektors in Deutschland.
Perfekte Versorgung, sachkundige Betreuung, liebevolle Zuwendung? Dreimal Fehlanzeige. Und nun sollen einige tausend Langzeitarbeitslose in einer Kurzschulung für diese Tätigkeit eingesetzt werden? Ob dies der richtige Weg ist mag man bezweifeln.
Hier muss in die Ausbildung von fachkundigem Personal investiert werden, für dies werden wir, die Rentner-Partei-Deutschland, uns einsetzen.