Ein Inflationsausgleich von 150,00 Euro für jeden Rentner.......

siehe Aktuell

Die Rentner Partei Deutschland wurde 2002 in Hessen als Rentner Partei (Kurzform RENTNER) vom damals 69-jährigen Horst Schüler gegründet. Dieser hatte schon früh erkannt, wie Politiker praktisch aller Parteien in immer dreisterer Weise die Rentenversicherungsbeiträge der Arbeitnehmer zur Finanzierung von gesamtgesellschaftlichen Aufgaben zweckentfremden. Horst Schüler wollte deshalb mit der Rentner Partei ein Sprachrohr und zugleich eine Lobby für die damaligen sowie künftigen Rentnerinnen und Rentner schaffen – und vor allem einer Politik Einhalt gebieten, die sich nach Gutdünken und tagespolitischer Opportunität aus der Rentenkasse bedient.

In einer Zeit, in der die Schaffung einer verlässlichen und vor allem sicheren Altersvorsorge für die Mehrheit der Erwerbstätigen in der Bundesrepublik Deutschland zunehmend schwieriger wurde, unterschied sich die Rentner Partei somit deutlich von anderen bereits bestehenden Senioren-Gruppierungen, die sich vor allem dem Kampf gegen Altersdiskriminierung verschrieben hatten.

Gesundheitliche und auch wirtschaftliche Probleme hinderten Horst Schüler zunächst jedoch daran, seinen Vorstellungen entsprechend wirken zu können.

Angesichts einer immer mehr an Repressionen gegen die Pflichtversicherten erinnernden Sozial-, Gesundheits- und Rentenpolitik nahm 2008 das allgemeine Interesse an der Rentner Partei sprunghaft zu. Auf dem Bundesparteitag 2008 wurde ein neuer Bundesvorstand gewählt – und Horst Schüler in Würdigung seiner Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Als Sprachrohr und Lobby für jetzige und künftige Rentnerinnen und Rentner, für Geringverdiener und Sozialschwache – also als Sozialpartei für Jung und Alt gleichermaßen – stellte sich die Rentner Partei Deutschland 2009 mit einem relativ kleinen Team erstmals den Wählern und erreichte bei der Europawahl über 212 000 Stimmen. Diesen Triumph zu erleben war Horst Schüler nicht vergönnt. Er verstarb im Februar 2009 im Alter von 76 Jahren.

Obwohl das Wahlergebnis nicht nur für die künftige Teilhabe an der staatlichen Parteien-finanzierung, sondern auch für ein Mandat ausreichte, hängt der Einzug noch von einem ausstehenden Urteilsspruch des Bundesverfassungsgerichts ab. Denn die Bundesrepublik Deutschland hat – im Gegensatz zu den EU-Partnern – eine 5-Prozent-Hürde vorgegeben. So kommt es, dass 62 Parteien mit nur einem Abgeordneten im EU-Parlament vertreten sind, die teils deutlich weniger Stimmen erreicht haben als die Rentner Partei.

Bei der Anhörung im Juni vor dem Bundesverfassungsgericht war deshalb die Rentner Partei auch als Prozessbeteiligter zugegen.

Obwohl die Rentner Partei Deutschland (RENTNER) mangels ausreichender Personalstärke nicht in ganz Deutschland präsent sein kann, erreichte sie 2009 zusätzlich zur Europawahl als einzige von zwischenzeitlich mehreren und teils mitgliederstärkeren Rentnerparteien noch weitere Achtungserfolge. Bei der Bundestagswahl und einer Landtagswahl war sie die meist gewählte Rentner Partei. In einem der Hamburger Bundestags-Wahlkreise war sie mit 16,2 % sogar drittstärkste Partei.

Wo der Erfolg ist, sind auch die Neider nicht fern. Diese bittere Erfahrung blieben auch der Rentner Partei Deutschland RENTNER nicht erspart. Die Frauen und Männer der ersten Stunde vertrauten zu sehr darauf, dass alle, die sich ihnen anschlossen, mit ebensoviel Idealismus wie sie selbst für die gemeinsame Sache einstehen würden. Schnell stellte sich heraus, dass einzelne Personen, denen im Berufsleben erstrebte Karrierestufen verwehrt waren, ein Engagement in der Rentner Partei als risikofreie Profilierungs-Chance missbrauchen wollten. Zudem gelang es vermeintlich befreundeten, aber in Wirklichkeit konkurrierenden Organisationen, Personen in Vertrauensstellungen der Partei einzuschleusen und zum Schaden der Partei wirken zu lassen. Ebenso endeten teils umfängliche Verhandlungen mit jüngeren Rentnerparteien über mögliche Zusammenschlüsse ergebnislos, da letztlich doch keine gemeinsame Basis gefunden werden konnte.

Die Rentner Partei Deutschland RENTNER betreibt unter ihrem gegenwärtigen Vorsitzenden Wilhelm Hirthe deshalb mit Nachdruck ihre Konsolidierung, um spätestens zur Bundestagswahl 2013 so aufgestellt zu sein, dass sie den rund 60 Millionen Menschen in Deutschland, die Opfer einer nur noch aufs Wohlwollen der Reichen und Schönen im Lande ausgerichteten Klientelpolitik der etablierten Parteien eine wählbare Alternative bieten kann. Deshalb positioniert sich die Rentner Partei Deutschland RENTNER mit ihrem Programm nicht nur in allen Bereichen der Gesundheits-, Renten- und Sozialpolitik, sondern auch besonders auf den Feldern, von denen diese mehr oder weniger stark abhängig ist: Bildungs-, Arbeits-, Wirtschafts- und Finanzpolitik, Umwelt-, Energie- und Verkehrspolitik. Darüber hinaus wird die Rentner Partei Deutschland zur gegebenen Zeit auch zu weiteren Politikfeldern Stellung beziehen.

 

 

.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusätzliche Informationen