Ein Inflationsausgleich von 150,00 Euro für jeden Rentner.......

siehe Aktuell

2010 ! „Schwarz-Gelb lässt deutsche Hoteliers jubeln – aber Rentner und Geringverdiener immer noch im Regen stehen“.

Milliarden für den Europäischen Rettungsschirm   -   aber Altersarmut für die heutigen  und  künftigen Rentner!

Weder Rentner noch Geringverdiener profitieren von einer Steuer-senkung, obwohl auch sie tagtäglich Steuern im Rahmen der Mehrwert-steuer zahlen.

Trotz einer Rentenerhöhung, ist dies bei einer Inflationsrate von 2,3% eine Rentenkürzung – dafür werden aber die Abgeordneten im Deutschen Bundestag mit einer Erhöhung ihrer Abgeordnetenbezüge, bis 2013 um 584 Euro (7,6%) ( 8.252 Euro ), belohnt.

Ein Hohn für jeden Rentner!

Der CDU-Abgeordnete Bernhard Kaster räumte ein, dass die Diätenfrage ein sensibles Thema sei. Allerdings sei die Erhöhung nach so langer Pause maßvoll. Der SPD-Parlamentarier Dieter Wiefelspütz sagte: Reich werden wir in unserem Amte nicht. Der FDP-Abgeordnete Stefan Ruppert forderte seine Parlamentskollegen auf, die adäquate Bezahlung selbstbewusst zu verteidigen.(Hamburger Abendblatt vom 08.07.2011)

Eine Rentnerin mit einer Durchschnittsrente von 750 Euro benötigt ca. 11 Jahre um die Jahresdiät eines Parlamentarier zu erreichen > 99.024 < Euro.

Ein Durchschnittsrentner verfügte noch 2010 über eine Brutto-Rente von 1042 Euro und einer Netto-Rente von 939,36 Euro – eine Durchschnitts-rentnerin 750 Euro / Netto 676,12 Euro (ohne Nullrenten, Waisenrenten, Knappschaftsausgleichleistungen und ohne KLG). (Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung – Rentenzahlbestand am 01.07.2010).

Im Januar 2011 verringerte sich die Netto Rente um die Erhöhung der Krankenkassen-beiträge um 0,6%, von der der Rentner 0,3% selbst tragen muss, auf 936,23 Euro.

Ab dem 01.07.2011 erhöht sich bei einem Durchschnittsrentner die Netto-Rente um 6,15 Euro und bei einer Durchschnittsrentnerin um    4,43 Euro.

Bei einer Preissteigerung von 2,3% bedeutet dies eine Rentenkürzung gegenüber 2010 für einen Durchschnittsrentner von 15,46 Euro und einer Rentnerin von 11,12 Euro.

Wer bereits in der Altersarmut angelangt ist und auf stockende Sozialhilfe angewiesen ist, sieht von der Rentenerhöhung keinen Cent. Sie wird auf die aufstockende Leistung nicht angerechnet. Diese Rentner profitieren nur von der Erhöhung des Hartz IV-Regelsatzes um 5,00 Euro.

Die Renten sollten endlich den Preissteigerungen der letzten 10 Jahre mit

einem Sockelbetrag von 150 Euro für alle Rentner

angepasst werden. Was nützt einer Rentnerin oder einem Rentner eine Erhöhung von 2, 3 oder 6 Euro. Damit wird die Preissteigerung nicht aufgefangen.

Rentnerinnen und Rentner wie lange wollt ihr Euch dies noch von den etablierten Parteien gefallen lassen?

„Sie haben jahrelang dafür gesorgt, dass die Renten durch diverse Korrekturfaktoren nicht den Bedürfnissen der Rentner angepasst wurden und werden dies auch weiterhin tun.“

Sind die Rentner nur ein lästiges Übel?

Verbündet Euch mit uns und kämpft gemeinsam mit uns für ein Leben, dass nicht in der Altersarmut endet.

Mit freundlichem Gruß Dieter Balck                                                                                                        Vorsitzender des Landesverbandes Hamburg


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