Ein Inflationsausgleich von 150,00 Euro für jeden Rentner.......

siehe Aktuell

Fragen Sie sich doch selbst einmal.

Warum haben soviele Menschen eine so geringe Rente?

1. Die Rentenformel wurde seit 1992 ständig geändert und führte zu Rentenminderungen.

2. Zusätzliche Rentenfaktoren (z.B. Riesterfaktor) führten dazu, dass sich die Rentenerhöhungen verlangsamten.

3. Viele Menschen sind auf so geringe Arbeitslöhne angewiesen, dass sie zusätzliche staatliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Rente aus.

Bei einem Stundenlohn von ca. €  7,50 und dies 45 Jahre lang, ergibt sich hieraus eine Rente von ca. €  615,00 monatlich.

Warum berichten unsere Medien nicht von den Beiträgen in einer Größenordnung von fast einer Billion Euro, die in der Zeit von 1957 - 2002 aus den Rentenkassen, für andere Zwecke verwendet worden sind!

Hätten wir diese Summe noch heute, hätten wir sicherlich diese Rentnerprobleme nicht.

Warum berichten Medien nicht, dass aus den Beiträgen, die die Arbeitnehmer in die Rentenkassen entrichtet haben. Renten an Leute gezahlt werden, die früher nie einen Pfennig oder Cent in die Rentenkasse eingezahlt haben?

Warum wird für solche Renten nicht ein Solidaritäts-Zuschlag für Renten eingeführt?

Warum werden nur die Rentner zur Kasse gebeten und nicht alle Steuerzahler?

Haben die heutigen Rentner nicht durch ihre jahrelange Lohnzurückhaltung wesentlich zum heutigen Aufschwung beigetragen.

Rauben die " Alten " tatsächlich die Jungen aus, oder wie sieht es in der Wirklichkeit aus?

-    Innerhalb von 6 Jahren ( vom 01.07.2003 ) verringerte sich die Rente, trotz einer Rentenerhöhung, um 2%, das heißt bei €  1.000,00 um einen Betrag von €  20,33 -

2003 - 2007  0,00 %    26,13 €   aktueller Rentenwert     2007 - 2008  0,54 %    26,27 €   aktueller Rentenwert    2008 - 2009  1,10 %    26,56 €   aktueller Rentenwert

Was  geschah wirklich ?

2001 wurde der ( T )-Euro eingeführt! Die Renten fast halbiert, die Preise aber nicht real der Euro-Umstellung angepasst! Starker Kaufkraftverlust für die Rentner und damit eine Rentenminderung !!

2004 mit dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz wurde die Zuzahlung in der gesetz-lichen Krankenversicherung neu geregelt. Für den ambulanten Bereich wurde die Praxisgebühr von 10,00 € pro Quartal eingeführt. Dies bedeutet ein weiteres Minus von € 3,33 pro Monat!

2004 wird auf Betriebsrenten und Direktversicherungen der volle Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeitrag fällig. Bei einem angenommenen Krankenkassenbeitrag von 14,5 %  und einen Beitrag von 1,7 % der Pflegeversicherung, ergibt sich eine Renten- minderung von 8,10 % der Betriebsrente !!

2004 den Beitragssatz zur Pflegeversicherung von 1,7 % muss der Rentner in voller Höhe selbst tragen. Eine Rentenminderung von 0,85 % !!

2005 um die Rentenkassen zu entlasten, wurde der Nachhaltigkeitsfaktor eingeführt. Dieser Faktor soll neben den wirtschaftlichen Entwicklungen auch die künftigen Verän- derungen im Verhältnis von Rentnern zu Beitragszahlern wieder spiegeln. Auch dies wirkt sich als Rentenminderung aus !!

2005 wird der Sonderbeitrag zur Krankenversicherung der Rentner in Höhe von 0,9 % eingeführt. Dieser dient dem Anspruch auf Krankengeld, das der Rentner nie erhält.     Eine Rentenminderung von 0,9% !!

2005 in Deutschland gilt die nachgelagerte Besteuerung. Der steuerfreie Anteil für be-stehende Altersbezüge ist auf 50 % festgelegt. Bis 2020 steigt er für jeden Rentenjahr-gang jährlich um zwei Prozentpunkte, danach um ein Prozent. Seine gesamte Rente muss derjenige versteuern, der 2040 in Rente geht. Viele die für eine zusätzliche Ab-sicherung im Alter vorgesorgt haben, sind hiervon betroffen. Dies bedeutet eine weitere Minderung der Altersversorgung.

2006 wird der Nachholfaktor eingeführt. Der Nachholfaktor koppelt die Renten von der Konjunkturentwicklung ab. Auf einen zusätzlichen Abschlag beim Anstieg ihrer Renten müssen sich die Rentner ab ca. 2011 - 2012 einstellen,

2007 wird die Mehrwertsteuer von 16 % auf 19 Prozent erhöht. Auch von dieser Erhöhung sind die Rentner betroffen. 19 % auf Arzneimittel, aber nur 7 % für Hundefutter !! Hier stellt sich die Frage, ob der Staat es nötig hat und ob es moralisch zu vertreten ist, die Bürger für ihre Gesundheit so hoch zu belasten. Auch dies ist eine starke Rentenminderung !

2007 erhöhten sich die Renten um lächerliche 0,54% !

2008 um 1,1% , aber gleichzeitig wurde die Pflegeversicherung um 0,25% auf 1,95% angehoben.

Was noch fehlt ist die Inflationsrate!

Allein den Kaufkraftschwund können wir mit gut 20% oder €  200,00 veranschlagen.

Und nun stellt sich noch einmal die Frage, " rauben die Alten die Jungen aus  "?

Wir meinen nein !!

Aufgrund eines unterschiedlichen Kaufverhaltens, erhöhte sich, nach Berechnung der Uni Fribourg, Schweiz,  die Inflationsrate der Senioren z. B. im März 2008 um 6 %. Die allge-meine Inflationsrate lag " nur " bei 3,1 %.

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